Schönste Zähne aus der Zahntechnik

Ästhetik pur

Ein Gastbeitrag von: Dental-Architektur GbR – Inh.: Nedim Mehmedagic & Hamdi Balim. Kaiserdamm 86. 14057 BerliTel: (030) 239 279 64 – E-Mail: smile@dental-architektur.de – Website: http://www.dental-architektur.de/

Vollkeramik

Immer mehr Menschen stellen immer höhere Ansprüche an ihr äußeres Erscheinungsbild und an die Ästhetik ihres Zahnersatzes.
Unbeschwert lächeln können, ein harmonisches Erscheinungsbild mit strahlenden, hellen und attraktiven Zähnen als Ausdruck von Gesundheit und Vitalität: mit metallfreiem Zahnersatz aus Volkeramik können diese Wünsche erfüllt werden.
Vollkeramik bedeutet: Der Zahnersatz ist absolut metallfrei. Dadurch wird eine höchst anspruchsvolle und natürliche Ästhetik möglich. Zudem beinhaltet der Zahnersatz keine Metalle, welche eventuell Allergien auslösen könnten.

Höchste Ästhetik durch Lichtdurchfall wie beim natürlichen Zahn

Der Lichtdurchfall durch die Vollkeramik ist wie durch einen natürlichen Zahn. Es gibt keine unerwünschten Lichtbrechungen, welche den Zahn leblos oder künstlich erscheinen lassen können. Das Licht wird vom Zahnfleisch bis zum Zahnkern weitergegeben und lässt den Zahn natürlich erscheinen. Der Kronenrand ist nicht sichtbar.

Welche Vorteile bringt Vollkeramik gegenüber anderen Materialien?

  • Rosa Ästhetik
    Vollkeramik ist das bioverträglichste Material überhaupt. Das Zahnfleisch schmiegt sich an die Keramik an, als wären es echte Zähne.
  • Verfärbungs-Resistenz
    Auch längerfristig ist mit Verfärbungen nicht zu rechnen.
  • Bioverträglichkeit durch Werkstoffe aus der Natur und völlige Metallfreiheit
    Keramik ist ein Naturprodukt und passt zur biologischen Struktur des Menschen. Es ist im höchsten Maße bioverträglich.
  • Geringe Plaque-Affinität
    Wegen der hohen Oberflächendichte der Vollkeramik, hat Plaque keine Chance sich anzusetzen.
  • Hart und widerstandsfähig
    Keramik ist mundstabil und Säureresistent.
  • Zahnsubstanzschonende Versorgung
    Vollkeramik wird mit dem Restzahn adhäsiv (anhaftend) dicht verbunden.

Der ästhetische Gewinn von Vollkeramik ist ein entscheidender Vorteil für Ihre Gesundheit

Für eine optimale Versorgung durch Vollkeramik muss zusätzlich eine zu Ihrem Fall passende Keramik gewählt werden. Nicht jede Keramik ist für jede Indikation geeignet. Je nachdem wo der Zahnersatz positioniert ist, treten unterschiedliche Kaubelastungen auf: welches Keramiksystem verwendet werden muss, richtet sich also nach der Position des Zahnersatzes. Das Keramiksystem muss durch die sogenannte Biegefestigkeit und Risszähigkeit angepasst werden.

Für welche Indikation eine vollkeramische Restauration geeignet ist, und welche Keramikart für Sie die Passende ist, erläutern wir Ihnen gern in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Vollkeramik für viele Indikationen

Ästhetik-Line
dies bedeutet: jeder einzelne Zahn wird komplett individuell in der Farbe und Form gestaltet. Diese Kronen, Brücken oder Veneers sind vom Rest-Zahngebiss nicht zu unterscheiden.

Funktion-Line
dies bedeutet: die Krone wird individuell in der Zahnform aus Wachs modelliert, und in einer Keramikart (Presskeramik) hergestellt. Diese Linie bietet den Vorteil im Seitenzahnbereich eine höhere Stabilität zu haben, und die Farbe mit Keramikmalfarben anzupassen.

Basic-Line
dies bedeutet: die Krone wird aus einem Keramikblock per CAD/CAM herausgefräst und anschließend bemalt. Der Vorteil ist eine sehr hohe Stabilität des Zahnersatzes, der Nachteile ist, dass aufgrund der hohen Dichte des Materials die Lichtdurchdringung nicht gegeben ist, sodass diese “Line” für Frontzähne nicht geeignet ist.

Veneers (Ästhetik-Line)
Heutzutage haben wir moderne Klebeverfahren und Materialien, um Zähne dauerhaft und sorgfältig mit Veneers zu versorgen. Veneers sind dünne Keramikschalen (ca. 0,5-1,2 mm dünn), die auf die Zahnoberfläche adhäsiv (anhaftend) verklebt werden.

Am häufigsten werden Veneers eingesetzt:

  • bei Zahnverfärbungen
  • bei Zahnschmelz-Missbildungen,
  • bei unfallgeschädigten Zähnen,
  • bei großen sichtbaren Füllungen,
  • um Frontzahnlücken zu schließen,
  • um die Ästhetik der Zahnform zu verbessern,
  • um verschiedene Zahngrößen anzugleichen,
  • um Zahnstellungsfehler auszugleichen.

Ganz wichtig ist es, bevor man einen Patienten mit Veneers versorgt, dass eine Funktionsanalyse vorab gemacht wird. Wer auf diese verzichtet, riskiert, dass Veneers wegen falscher Funktion sich immer wieder abkleben oder Teile der Keramik abplatzen.

Schichtkeramik-Kronen und Brücken/ Veneers auf Platinfolie (Ästhetik-Line)

Schichtkeramikkronen werden aus Keramikmassen Schicht für Schicht mit Know-how und ästhetischem Feingefühl aufgebaut. Die Keramikschichten und -massen, mit welchen diese Kronen aufgebaut werden, unterscheiden sich in Farbe, Lichtbrechung und Intensität, um die natürlichen Farbspiele so naturgetreu wie möglich wiederzugeben. Um im Seitenzahnbereich die nötige Stabilität zu gewährleisten, wird ein Gerüst aus Zirkondioxid hergestellt, auf welches dann die Schichtkeramik gebrannt wird.

Auf dem Foto: Nedim Mehmedagic – Zahntechnikermeister und Autor dieses Artikels

Keramik-Inlays (Funktion-Line)

Inlay sind Einlagefüllungen, welche außerhalb des Mundes in einem Dentallabor entweder aus Hochgold oder Keramik hergestellt werden. Sichtbare Amalgam Füllungen oder Füllungen aus einem anderem Material müssen heutzutage nicht mehr sein.
Keramikinlays sind eine ästhetische, bioverträgliche und bewährte Lösung. Die Form und Farbe wird dem natürlichen Zahn nachempfunden. Sogar die Kaufläche wird individuell nachgestaltet, damit die Kaufunktion dauerhaft wiederhergestellt wird. Keramik-Inlays sind die schönste Alternative zu Zahnfüllungen.

Teilkronen (Funktion-Line)

Teilkronen bedecken nur etwa 75% des Zahnes. Diese aus Presskeramik hergestellten Kronen passen sich optisch der vorhandenen Zahnsituation perfekt an.

Kleine Brücken (Funktion-Line)

Mit Litiumdisilikat können auch sehr kleine Brücken (z.B. ein fehlender Zahn) im Frontzahn- oder vorderen Seitenzahnbereich realisiert werden. Wegen der dort auftretenden Kaufkräfte im Seitenzahnbereich wird ein Gerüst aus Zirkoniumdioxid empfohlen.

Vollanatomische Zirkonkronen oder Brücken (Basic-Line)

Sie bestehen aus sehr harter und abrasionsstabiler Keramik. Vollanatomische Zirkonkronen sind für den Seitenzahnbereich geeignet.

Zirkonoxid (ZrO2)

Viele Menschen wünschen sich einen Zahnersatz welcher hochästhetisch ist und gleichzeitig nicht als Zahnersatz erkannt wird. Dieser soll außerdem belastbar wie echte Zähne sein und auch aus vollkommen biokompatiblem (körperverträglichen) Material hergestellt sein.

Zirkonoxid ist ein eben solches “Hightech-Material”, welches sich schon vielfach im menschlichen Körper bewährt hat. Hüftgelenke, Zahnimplantate, Zahnkronen uvm. sind aus Zirkonoxid hergestellt.
Zirkon ist das älteste und das am häufigsten vorkommende Mineral in der Erdkruste.

Es ist der allerbeste Werkstoff für Zahnersatz, denn es bietet viele Vorteile:

  • Zirkonoxid ist sehr belastbar.
  • Zahnersatz aus Zirkonoxid ist absolut metallfrei
  • Eignet sich sehr gut auch für zierliche Restaurationen
  • Durch die geringe Temperaturleitfähigkeit wird der Restzahn geschützt
  • Zirkonoxid ist vollständig biokompatibel

Biokompatibilität; Griechisch für bios – Leben und kompatibel – verträglich; Stoffe, die keinen negativen Einfluss auf Lebewesen bzw. Gewebe haben, sich im Körper neutral verhalten und keine allergischen oder giftigen Reaktionen auslösen.

Zirkonoxid Brücke auf 6 Implantaten:

Herausnehmbarer Zahnersatz

Doppelkronen(Teleskopkronen) bei kombiniertem Zahnersatz

Primärkronen von Doppelkronen können heute auch aus Zirkonoxid hergestellt werden. Das  hat den Vorteil dass keine Metallkronen mehr das ästhetische Empfinden stören, beim herausnehmen des Zahnersatzes. Der Herausnehmbare Zahnersatz kann auch auf wunsch komplett Metallfrei (Peek) hergestellt werden.

Autor Rainer Ehrich

Rainer Ehrich, Erfinder der TEK-1 Prothese und ehemaliger Dentallaborbesitzer, will mit Padento Menschen helfen, fair und transparent zum Thema Zahnersatz beraten zu werden.