Welchen Zahnersatz gibt es für Allergiepatienten?

Allergie zahnersatz allergische Reaktionen und allergische Stoffe

Welchen Zahnersatz gibt es für Allergiepatienten?

Allergie gegen Zahnersatz: Welche Möglichkeiten gibt es?

Wenn einzelne oder mehrere Zähne fehlen, werden sie gewöhnlich ersetzt. Allerdings kann es manchmal durchaus passieren, dass Patienten gegen einzelne Bestandteile allergisch sind.
Pollen, Hausstaub, Tierhaare: Allergieauslöser gibt es viele. Dass Patienten eine Allergie gegen Zahnersatz entwickeln können, weiß jedoch kaum jemand. Die meisten Materialien sind in der Regel sehr gut verträglich, weil sie nicht nur modern, sondern auch äußerst hochwertig sind. Keramik, Kunststoff, Titan und Metall gehören diesbezüglich zu den häufigsten Werkstoffen, die zur Herstellung von Kronen, Brücken und Implantaten verwendet werden. Die Wahrscheinlichkeit einer allergischen Reaktion ist zwar äußerst gering, jedoch gibt es durchaus Menschen, die ihren Zahnersatz austauschen lassen müssen.

Allergie: Was ist das eigentlich?

Wenn Ihr Körper auf bestimmte Sachen empfindlich reagiert, können Allergien die Folge sein. Neben Hausstaub und Tierhaaren zählen Pollen zu den häufigsten Allergieauslösern, die unterschiedliche Reaktionen hervorrufen können. Da die Allergien zuzunehmen scheinen, sind Heuschnupfen und Asthma heutzutage keine Seltenheit mehr. Was viele Menschen jedoch nicht wissen: Überempfindlichkeiten können auch beim Tragen von Kronen, Brücken und Prothesen auftreten, wenn sie gegen einzelne Bestandteile allergisch sind.

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Welche Symptome können Allergien haben?

Allergische Reaktionen können äußerst unterschiedlich ausfallen. Die meisten Menschen wissen meist gar nicht, dass sie eine Überempfindlichkeit haben. Erst recht nicht, wenn die Symptome nur sporadisch auftreten und nach ein paar Tagen wieder verschwinden. Wussten Sie, dass juckende, brennende Augen, Fließschnupfen und Niesen zu den häufigsten allergischen Reaktionen gehören?

Mitunter steckt ein grippaler Infekt dahinter, jedoch kommen Allergien als Ursache ebenfalls infrage. Sobald die Allergieauslöser, auch als Allergene bezeichnet, nicht ausgeschaltet werden, verschlimmern sich die körperlichen Symptome, sodass Atemnot oder Kreislaufprobleme auftreten können.

Wenn Patienten auf Kronen, Brücken oder Implantate allergisch reagieren, können die Schleimhäute gerötet oder geschwollen sein. Häufig werden diese Symptome von Halsschmerzen oder Geschmacksstörungen begleitet, die auf eine Zahnersatz-Allergie hindeuten können.

Wie werden Allergien diagnostiziert?

Allergien werden meistens erst dann wahrgenommen, wenn die Symptome sich verschlimmern. Gewöhnlich vergeht viel Zeit, ehe Patienten ihren Zahnarzt aufsuchen. Um Allergien erfolgreich zu behandeln, muss der Zahnarzt die Allergene kennen, die für die körperlichen Reaktionen verantwortlich sind. Deshalb führt er unterschiedliche Tests durch, um die Allergene nachzuweisen.

Einer der häufigsten Tests ist der sogenannte Pricktest. Bei diesem Test wird Ihr Unterarm mit einer Lösung eingerieben, die bestimmte Allergene enthält. Sofern Sie auf einen Stoff allergisch reagieren, bilden sich auf der Haut Quaddeln. Eine Alternative sind bestimmte Pflaster, die auf den Rücken geklebt werden. Dieser Test wird auch als Epikutantest bezeichnet.
Neben einem Bluttest besteht außerdem die Möglichkeit, einen Provokationstest durchzuführen, um den Körper mit den Allergenen zu konfrontieren. Da dieser Test eine heftige allergische Reaktion auslösen kann, wird er in der Regel ärztlich begleitet.

Welche Stoffe können Allergien auslösen?

Fakt ist: Jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens auf bestimmte Stoffe oder Materialien allergisch reagieren. Meistens werden die Allergien von entzündlichen Reaktionen begleitet, die mit einer Rötung, Schwellung oder Schmerzen einhergehen. Sobald Brücken, Kronen oder Implantate eine allergische Reaktion auslösen, ist die Schleimhaut in unmittelbarer Nähe gerötet und geschwollen. Zusätzlich können andere Symptome (Hautausschläge, Halsschmerzen oder Abgeschlagenheit) hinzukommen, die völlig untypisch sind. Das allergene Material sollte dann möglichst schnell entfernt werden, damit die Symptome sich nicht verschlimmern.

Metalllegierungen lösen diesbezüglich am häufigsten Allergien aus, weil sie sich aus mehreren Stoffen zusammensetzen. Neben Gold, Silber oder Kupfer können Kronen und Brücken Chrom, Nickel, Eisen, Mangan, Molybdän oder Silizium enthalten, die als Allergene infrage kommen. Implantate, die fest im Kieferknochen verankert werden, sind ebenfalls als Allergieauslöser bekannt. Ärzte sprechen in diesem Fall von einer Kontaktallergie, die lange unbemerkt bleibt.

Welche Behandlungen gibt es?

Sobald Kronen, Brücken oder Implantate Allergien verursachen, müssen die Allergieauslöser ermittelt werden. Wenn es sich um eine Zahnersatz-Allergie handelt, wird der Zahnarzt die allergenen Stoffe unverzüglich entfernen. Häufig kann eine begleitende medikamentöse Therapie sinnvoll sein, um die Symptome zu lindern.


Edelmetalllegierungen, die aus Gold, Silber oder Kupfer bestehen, sind häufig die bessere Wahl. Wenn Sie sich für Implantate entscheiden, sollten diese aus Titan bestehen. Titan ist ein modernes und äußerst widerstandsfähiges Material, das zudem eine gute Verträglichkeit besitzt. Da die Zahnersatzkosten unterschiedlich ausfallen, sollten Sie über eine Zahnersatzfinanzierung nachdenken, um die Kosten so gering wie möglich zu halten.

Warum kann eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll sein?

Brücken, Kronen, Prothesen und Implantate sind teuer und für viele Menschen unbezahlbar. Die Zahnersatzkosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen nur zur Hälfte bezahlt, wobei der Zuschuss auch etwas höher ausfallen kann, wenn Sie regelmäßig beim Zahnarzt waren.

Allerdings bezuschussen Krankenkassen nur die Regelversorgung, die nicht nur preiswerter, sondern auch ausgesprochen einfach ist. Sollen Brücken, Kronen, Prothesen oder Implantate etwas aufwendiger gestaltet werden, müssen Sie die Zahnersatzkosten aus eigener Tasche bezahlen.

Aus diesem Grund schließen viele Patienten eine Zahnzusatzversicherung ab, um die Kosten möglichst niedrig zu halten. Damit eine Zahnersatzfinanzierung überhaupt möglich ist, sollten Sie die Zahnzusatzversicherung möglichst rechtzeitig abschließen. Sobald die Behandlung beginnt, werden die Kosten von der Zahnersatzfinanzierung nicht getragen.

Fazit

Sobald Kronen, Prothesen, Implantate oder Brücken Allergien auslösen, müssen sie von Ihrem behandelnden Zahnarzt unverzüglich entfernt und ausgetauscht werden. Zwar leisten die gesetzlichen Krankenkassen einen Zuschuss, jedoch fällt der Eigenanteil meist etwas höher aus. Wenn Sie jedoch frühzeitig eine Versicherung abschließen, können Sie die Kosten in Grenzen halten.

Autor Rainer Ehrich

Rainer Ehrich, Erfinder der TEK-1 Prothese und ehemaliger Dentallaborbesitzer, will mit Padento Menschen helfen, fair und transparent zum Thema Zahnersatz beraten zu werden.