Zahnimplantate richtig pflegen – So geht´s!

Zahnimplantate richtig pflegen – So funktioniert’s
Implantate können ein Leben lang halten – bei guter Pflege. Damit Sie lange Freude an Ihrem Zahnersatz haben, verrät Dr. Keilbach, was bei der Reinigung zu beachten ist.

Tipps für die Mundhygiene

Bakterien können nicht nur den natürlichen Zähnen, sondern auch dem Zahnersatz schaden. Deshalb müssen Implantate und Kronen wie natürliche Zähne zweimal täglich für mindestens zwei bis drei Minuten gereinigt werden.

Handzahnbürsten legen Sie am besten im 45°-Winkel an die Zähne oder Kronen an. Mit rüttelnden Bewegungen entfernen Sie Plaque am effektivsten. Die elektrische Zahnbürste führen Sie von Krone zu Krone, ohne zu rütteln oder zu viel Druck auszuüben. Achten Sie darauf, auch den Bereich zwischen Zahnfleisch und Krone zu reinigen. Hier lagern sich Bakterien besonders gerne an. Das gilt auch für die Zahnzwischenräume, die Sie mit der Zahnbürste kaum erreichen.

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Zahnseide oder Interdentalbürsten sind notwendig, um die Bakterien auch an schwer zugänglichen Stellen zu entfernen. Für Beläge auf der Zunge verwenden Sie am besten einen speziellen Schaber. Hin und wieder können Sie auch Mundwasser verwenden. Eine regelmäßige Nutzung ist nicht nötig.

Warum die professionelle Implantatreinigung so wichtig ist

Niemand kann alle Beläge alleine entfernen. Deshalb raten Zahnärzte dazu, regelmäßig zur professionellen Zahn- und Implantatreinigung zu gehen. Ultraschall- und Pulverstrahlgeräte entfernen Beläge zum Teil auch unterhalb des Zahnfleisches. Eine spezielle Politur sorgt im Anschluss dafür, dass sich Plaque nicht mehr so schnell bildet. Außerdem macht Sie die Dentalhygienikerin auf Putzmängel aufmerksam, die Ihnen sonst vielleicht entgangen wären.

Die Kontrolle des Zahnarztes ist ebenfalls wichtig. Er erkennt Probleme frühzeitig und kann entsprechende Maßnahmen einleiten. Eine immer wieder auftretende Erkrankung ist beispielsweise Periimplantitis. Wenn sich Entzündungen rund um das Implantat gebildet haben, ist Handeln angesagt. Rund zehn bis 16 Prozent der Implantatträger sind davon betroffen.

Die Periimplantitis ähnelt der klassischen Zahnfleischentzündung, verbreitet sich aber schneller und verläuft oftmals schwerer. Deshalb müssen die Bakterien konsequent entfernt werden, um das Implantat zu erhalten. Rund 56 Prozent der verlorenen Implantate sind auf Periimplantitis zurückzuführen.

Wie oft Kontrollen und professionelle Reinigungen sinnvoll sind, entscheidet der Zahnarzt je nach Mundsituation und individuellen Risikofaktoren.

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Wer ist besonders gefährdet?

Manche Menschen haben ein höheres Periimplantitis-Risiko als andere. Dazu gehören Diabetes- oder Osteoporosepatienten genauso wie Raucher oder Schwangere. Sie sollten besonders auf eine gute Implantatpflege achten.

Bestimmte Symptome sind Warnsignale. Fühlen sich Zähne oder Kronen rau an? Ist das Zahnfleisch rötlich verfärbt? Blutet es häufiger beim Zähneputzen? Diese Anzeichen können auf eine verstärkte Bakterienbesiedlung hinweisen. Ihr Zahnarzt überprüft gerne, ob Handlungsbedarf besteht.

Fazit:

Wenn Sie Zähne und Zahnersatz gründlich reinigen und regelmäßig zur Vorsorge gehen, haben Ihre Implantate gute Chancen. Mit Ihrem Verhalten tragen Sie maßgeblich dazu bei, dass Sie noch lange problemlos kauen, sprechen und lächeln können.

Das War ein Gastbeitrag von Dr. med. dent. Rainer Keilbach  

Autorenprofil Dr. Keilbach

Autor Rainer Ehrich

Rainer Ehrich, Erfinder der TEK-1 Prothese und ehemaliger Dentallaborbesitzer, will mit Padento Menschen helfen, fair und transparent zum Thema Zahnersatz beraten zu werden.